08.03.2014

Glocke geschenkt bekommen

Aus Cremlingen haben wir eine kleine 80 kg Bronzeglocke mit Steuerung und elektrischer Läuteanlage bekommen.

Die Katholische Kirche dort ist entweiht worden. Erst wollten sie 250 Euro dafür. Dann haben sie sich doch entschieden, uns die Glocke zu schenken. Nun würde ich vorschlagen, dass wir sie in die Lambertuskirche hängen. Dann ist wenigstens eine Glocke da, wenn die anderen drei verrostet sind.

Bronzeglocke aus Cremlingen

04.03.2014

Unbekanntes Jesus-Bild aufgetaucht

An einem Montagnachmittag steckte eine Rolle in der Türklinke des Pfarrhauses Brück. Beim Nachhausekommen habe ich das bemerkt. Ich nahm sie rein. Beim Ausrollen entdeckte ich ein Ölbild des gekreuzigten Jesus, zwischen den Welten hängend. Zunächst war völlig unklar, wie das Bild an die Pfarrhaustür gekommen ist. Es gab kein Begleitschreiben dazu. Weder die Senioren noch die Gemeindekirchenräte konnten mit dem Bild etwas anfan-gen. Einer fragte, ob es von Gott kommt. Da fehlte auch mir der Glaube!

Um das Rätsel zu lösen, wandte ich mich an die Presse – und siehe da: Bogi Leusch aus Cammer bekam einen Riesenschreck! Sie entdeckte in der Zeitung ihr Gemälde! Das Gemälde stand schon lange bei ihr rum. Den Rahmen brauchte sie für ihr Hochzeitsbild. So trennte sie den gekreuzigten HERRN aus dem Rahmen und brachte ihn nach Brück zum Pfarrhaus. Dort könnte er vielleicht einen würdigen Platz bekommen. Sie traf keinen an und steckte das Bild in die Türklinke. Danach fand sie keine Zeit, um sich im Pfarramt zu melden. Erst die Presseberichte erinnerten sie daran.

Unbekanntes Jesus-Bild aufgetaucht

12.01.2014

Weihnachtsmarkt in Brück

Es war wieder ein toller Nachmittag in Brück. Beim Konzert in der Lambertuskirche kam unter den ca. 300 Besuchern adventliche Stimmung auf, wenn ein Grundschulkind den Weihnachtsmann nach der Adresse fragte, um ihn zu heiraten oder ein Fuchs von Weihnachten eigentlich nur Gänse erwartete. Höhepunkt war der Gesang von Felix Fügner, als der 14jahrige mit seiner phänomenalen Knabenstimme das Wunder der Jungfrauengeburt von Maria besang! Die Menschen riefen: „Zugabe!“

Auf dem Weihnachtsmarkt haben wir zum ersten Mal handgeschnitzte Holzkrippen angeboten – es war ein voller Erfolg! Die Besucher des Brücker Adventsmarktes kauften Olivenholzschnitzereien für insgesamt 750 Euro!
Das ist wirklich toll! Bei meinem Besuch nach Weihnachten in der Behindertenwerkstatt „Lifegate“ in Bethlehem konnte ich die frohe Botschaft und den symbolischen Scheck überbringen.

Verkaufsstand für Weihnachtskrippen aus Betlehem auf dem Weihnachtsmarkt Brück

10.01.2014

Adventssingen

Auch in diesem Jahr haben unsere Konfirmanden mit ihrem Adventssingen wieder viel Freude bereitet. Fröhlich zogen die fast 30 Konfirmanden des Pfarrbereiches Brück in der Vorweihnachtszeit von Haus zu Haus. Aufgeteilt in 4 Gruppen besuchten sie alte und kranke Mitmenschen, um sie mit Gesang, Wort und Gebet zu erfreuen. Da wurde echt ein Licht angezündet in den Häusern. Das Bild zeigt den Besuch bei Ilse Richter in Trebitz.

09.01.2014

Förderung durch die Mittelbrandenburgische Sparkasse

Am 9. Januar nahmen Kerstin Borgmann für die „Konzertreihe Brück“ und Beate Fuhrmann für das Projekt „Dichtes Dach für die Kirche Trebitz“ Förderzusagen vom Vorstandsvorsitzenden der Mittelbrandenburgischen Sparkasse, Johannes Werner, entgegen. Das ist eine große Freude für den Pfarrbereich Brück!

In dem Projekt „Konzertreihe Brück“ werden alle Konzerte im Pfarrbereich Brück zusammengefasst und beworben. In den letzten Jahren ist eine ganze Menge an kulturellen Aktivitäten gewachsen. Jetzt sollen sie geordnet und weiter ausgebaut werden. Kerstin Borgmann bringt sich da mit Ideen und Kraft kreativ ein, um das Leben ihrer Heimat zu bereichern.

Beate Fuhrmann ist in Trebitz ein Motor des Dorfes. Sie und die Trebitzer träumen schon lange von einem dichten Dach für den Dorfmittelpunkt! Die Erfüllung des Traumes ist nun dank der Unterstützung durch die Jugend-, Kultur-, Sport- und Sozialstiftung der MBS in greifbare Nähe gerückt. Für insgesamt 65.000 Euro soll das Dach saniert werden.

Förderung durch Sparkasse

24.10.2013

EKBO-Hahn geht nach Brück

Das Projekt „Was glaubt Brück 500 Jahre nach der Reformation?“ gewann den 2. Preis!

Die Kirchenälteste Sabine Lindemann, die Jugendlichen Hans Kautz, Max Lugauer, Olliver Rosenthal, der Filmmann Jonathan Reichert und Pfarrer Kautz nahmen den Preis bei der gerade in Berlin tagenden Landessynode der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg Schlesische Oberlausitz (EKBO) entgegen.

Im Rahmen der Herbstsynode wurde am 24. Oktober 2013 zum dritten Mal der EKBO-Hahn verliehen. Insgesamt haben sich 6 Kirchengemeinden, 5 Kirchenkreise und zwei kirchliche Einrichtungen um den Preis für die beste Öffentlichkeitsarbeit beworben.

Gesucht wurden drei innovative Projekte aus der Öffentlichkeitsarbeit, die überzeugen, professionell umgesetzt, leicht nachzuahmen sind und viele neugierig auf Kirche machen.

Begründung der Jury:
Es handelt sich um ein sehr spannendes Projekt im Rahmen der Reformationsdekade.
Uns hat vor allem die Idee überzeugt, dass Jugendliche mit den Interviews zum Thema Glauben beauftragt wurden. Die Aktion war wegen der vorab versandten 1.500 Briefe Stadtgespräch.

Foto: Annette Kaiser, EKBO

06. Mai 2013

Endlich Pfarrer von Brück

Der 6. Mai war ein wunderbarer Tag! Ich bin glücklich, nun endlich Pfarrer von Brück zu sein! Aber die Spannung hielt bis zuletzt! Wird die Glocke am Sonntag da sein? Ja, sie war am Samstag endlich da und konnte wunderbar geschmückt auf die Reise gehen. Würde ich gesund sein? Bis Donnerstag lag ich im Bett mit Fieber. Ja, am Sonntag war ich fit und konnte den Tag genießen. Für mich der bewegenste Moment, war der Segen von meinem Vater. Da bin ich sehr dankbar, dass wir beide das so erleben konnten. Am Dienstag den 1. Mai starb unser Darryl Best. Mit unglaublicher Energie und Freude hat er den Gospelchor aufgebaut und geprägt. Und nun? Unerwartet hat ihn der HERR, dem er hier auf Erden Loblieder sang, zu sich gerufen. Der Gospelchor plötzlich allein! Es war für mich ergreifend, dass die Sänger aus Zehlendorf und Brück unter der Leitung von Jocelyn B. Smith im Gottesdienst gesungen haben. Würden die Gäste und Kollegen zum Gottesdienst kommen? Ja! Die Kirche war schon um 13.00 Uhr so voll, dass Einige stehen mußten. Viele Pfarrkollegen aus nah und fern waren gekommen, um mich zu begleiten. Die Kirche war einfühlsam geschmückt. Die Orgel, die Bläser, der Gospelchor, die Konfirmanden, die Kirchenältesten und viele Andere wirkten mit, dass es eine wirklich beeindruckende und feierliche Stunde wurde.

Danach die Prozession! Das war für mich das größte Fragezeichen! Würde das klappen oder blamieren wir uns? Kommen die Menschen mit auf den 3,3 km langen Weg nach Rottstock? Als wir fröhlich nach der Glockenenthüllung mit Gebet, Gesang und Orgelklang losgingen fiel mir ein Stein vom Herzen! Die Straßen und Häuser festlich geschmückt! Mit dabei die Gespanne, Reiter und die Feuerwehr! Wahnsinn! So viele Menschen auf der Straße, die dann die Prozession in Rottstock empfingen. Und als Sahnehäubchen: kein Regen! Was hatte es in der Nacht nicht gegossen! Und dann die gelungene Einweihung der Rottstocker Kirche und das Gemeindefest! 36 köstliche Kuchen gespendet und gegessen! Eine Linde pflanzten wir und konnten die ersten 10 Exemplare des Gregorbuches bewundern! Beim Konzert von Orgel und Streichorchester konnte ich mich ein wenig entspannen!

Danke liebe Mitwirkende und Besucher! Es hat mich sehr bewegt und ich bin gespannt auf die nächsten Jahre mit Ihnen! Mal sehen, was wir noch für Ideen vom HERRN aller Herren geschenkt bekommen!

Gott segne Sie! Ihr PFARRER Kautz!

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